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      Einstiegsvideo 

    • Classroom-Management in einer Kultur der Digitalität

    • Jetzt sind Sie dran!

      Betrachten Sie eine ihrer Unterrichtseinheiten (oder Stunden): Variieren Sie die Schieberegler: 
      • Wie spielen Freiheit, Asynchronität, Technik, Projektarbeit und Peerfeedback zusammen? 
      • Welche Freiräume können dadurch für Beziehungsarbeit geschaffen werden?
      • Achten Sie besonders auf eine proaktive Klassenführung: Welche Störquellen müssen beachtet und bestenfalls im Vorfeld beseitigt werden? 
      • Wie soll mit möglichen Störungen umgegangen werden? 
      • Welche weiteren Schieberegler können/müssen angepasst werden?

      Tauschen Sie sich dazu mit einer anderen Lehrkraft aus!

      Sie haben den Eindruck, dass einzelne Lernende den Freiraum nutzen, um sich Videos anzuschauen, statt zu arbeiten. Planen Sie, wie sie mit damit umgehen:

      • Interventionskaskaden
      • Freiheit lassen – thematisieren?

      Durchdenken Sie die sieben Planungsebenen, indem Sie sich

      • feststehender Bedingungen bewusst werden,
      • mögliche Änderungen als Vorhaben und
      • offene Fragen notieren!

      Tauschen Sie sich mit einer anderen Lehrkraft darüber aus!

      Suchen Sie das Gespräch mit der Schulleitung, besonders im Hinblick auf die Änderungswünsche und offenen Frage!

    • KI-Tipps 

      Diskutieren Sie die Tiefen- und Sichtstrukturen, die Möglichkeiten der didaktischen Schieberegler und die Planungsebenen für digitales Classroom-Management mit KI als Lernpartner oder Tutor. 

       

      Folgende mögliche Einstiege müssen hinsichtlich der entsprechenden Wahlmöglichkeiten (durch „/“ oder „…“ markiert) individuell angepasst werden:

      • Gib mir fünf Beispiele für kognitive Aktivierung/ kognitive Stukturierung/ konstruktive Unterstützung in einer Unterrichtsreihe(/-stunde) in einer Tabletklasse zum Thema …

      • Gib mir fünf Beispiele für klare Strukturierung des Lernprozesses/ intensive Nutzung der Lernzeit/ Stimmigkeit der Ziel-, Inhalts- und Methodenentscheidungen/ Methodenvielfalt/ intelligentes Üben/ individuelles Fördern/ lernförderliches Unterrichtsklima/ sinnstiftendes Unterrichtsgespräch/ regelmäßige Nutzung von Schülerfeedback/ klare Leistungserwartungen und -kontrolle nach Hilbert Meyer in einer Unterrichtsreihe(/-stunde) in einer Tabletklasse zum Thema …

      • Gib mir fünf Beispiele für Empathie und Beziehungsarbeit/ Tools und Apps/ Vertrauen und Freiheit/ Kontrolle und Struktur/ einfache Technik/ a-/synchrone Kommunikation/ offene Projektarbeit/ kleinschrittige Übungen/ Peer-Feedback/ Feedback von Lehrenden in einer Unterrichtsreihe(/-stunde) nach Axel Krommer in einer Tabletklasse zum Thema …

      • Gib mir fünf Beispiele für Anforderungen an Lehrkräfte/ Konsequenzen für die Schulleitung/ rechtliche Aspekte/ Softwareumgebung/ räumliche Voraussetzungen/ Gelingensbedingungen im Unterricht/ technische Infrastrukturbedingungen in einer Unterrichtsreihe(/-stunde) in einer Tabletklasse zum Thema …

       

      Steigen Sie nun in ein vertiefendes Gespräch ein:

      • Erkläre mir … genauer!
      • Erläutere mir den Unterschied zwischen … und …
      • Gib mir weiter Beispiele zu …
      • Nenne Vor- und Nachteile von …

       

      Nutzen Sie mutig die Möglichkeit, sich mit der KI auszutauschen!

    • ZUSAMMENFASSUNG

      Neben den Sichtstrukturen des Unterrichts wie Sozialformen und Methodenwechseln gibt es auch Tiefenstrukturen, von denen sich besonders Classroom-Management, kognitive Aktivierung, kognitive Strukturierung und konstruktive Unterstützung positiv auf die Qualität des Unterrichts auswirken. Die zehn Merkmale für guten Unterricht von Hilbert Meyer beinhalten sowohl Sicht- als auch Tiefenstrukturen. Um die zehn Merkmale, die ausgehend vom Frontalunterricht erforscht wurden, für die Kultur der Digitalität weiterzudenken, eignen sich die didaktischen Schieberegler aufgrund derer Antinomien. So lassen sich mehr Vertrauen und Freiheit, eine einfachere Technik, mehr Asynchronität, offene Projektarbeiten und Peerfeedback im Unterricht realisieren. Um diese Elemente im Unterricht stärken und verankern zu können, müssen die sieben Planungsebenen für digitales Classroom-Management bedacht werden: Anforderungen an Lehrkräfte, Konsequenzen für die Schulleitung, rechtliche Aspekte, Softwareumgebung, Räumliche Voraussetzungen, Gelingensbedingungen im Unterricht und die technische Infrastruktur.

    • Weiterführende Links   

      Classroom-Management als Tiefenstruktur von Unterricht
       
      Die zehn Merkmale guten Unterrichts
      • Die zehn Merkmale guten Unterrichts, den Oldenburger Dekalog begründet Hilbert Meyer selbst hier.

       
      Erfahrungen mit Digitalität: Didaktische Schieberegler
      • Die didaktischen Schieberegler von Axel Krommer sind hier zum Nachlesen. 

      • Der physische Raum als dritter Pädagoge wird hier ausführlich beschrieben.

      • Der digitale Raum als vierter Pädagoge wird hier näher beschrieben.

      • Im Blogartikel reflektiert Niels Winkelmann "Wi(e)der den Lehrervortrag - Erklärvideos auch nach Corona?" seine Schlüsse aus der Corona-Zeit.

      • Eine Studie von der TUM zum Peer-Assesment finden Sie hier.

      • Mehr zum Thema Peerfeedback finden Sie in diesem Blogbeitrag der Hochschule Luzern (ZLLF).

      • Joscha Falk berichtet in seinem Blogartikel von den Möglichkeiten durch KI-Feedback.

       
      Sieben Planungsebenen in für digitales Classroom-Management
      • Das gesamte Video mit Jörg Steinemann vom NLQ zu Classroom-Management in der Kultur der Digitalität lohnt sich sehr: 

      • Eine Skala zur Selbsteinschätzung für die inklusive Klassenführung der Universität Regensburg finden sie hier.

      • Webtools für den Unterricht für eine veränderte Lernkultur finden Sie darüber hinaus in diesem Openelec-Kurs "

       

    • Lizenzangaben

      Dieses Modul wurde erstellt von: Maurice Weyland, Joachim Oest, Niels Winkelmann.

      Der Kurs folgt den verbindlichen Designgrundlagen für die Moodle-Kurse des NLQ, die unter der Mitwirkung von vitamin-B2 erstellt wurden.

      Lizenzen: Dieser Kurs ist unter der CC BY-Lizenz lizensiert. Sie dürfen Kursinhalte also unter Nennung der Autorinnen und Autoren generell weiterverwenden, auch in Ihrer Fortbildung.