beschreibt die kognitive Verzerrung, bei der eine einzelne positive Eigenschaft einer Person (z. B. Attraktivität) die gesamte Wahrnehmung dieser Person beeinflusst. Dies führt dazu, dass andere Eigenschaften wie Intelligenz oder Freundlichkeit ebenfalls positiver eingeschätzt werden, obwohl dafür keine objektiven Hinweise vorliegen. Dieser Effekt kann in sozialen Medien verstärkt auftreten, wenn Nutzerinnen und Nutzer aufgrund eines ansprechenden Profils oder Fotos als vertrauenswürdiger wahrgenommen werden, unabhängig von der tatsächlichen Qualität ihrer Inhalte.
Pretty Privilege (Schönheitsprivileg)
beschreibt die unverdienten Vorteile, die Menschen aufgrund ihrer physischen Attraktivität erfahren. Diese Vorteile können sich in Form von positiverer Behandlung, mehr Aufmerksamkeit oder besseren beruflichen Chancen äußern.