Abschnittsübersicht

Kursübersicht

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      Wir ermutigen Sie, verschiedene Prompts auszuprobieren und an Ihre Bedürfnisse anzupassen. Die Beispiele sind nur Anregungen und zeigen nicht alle Möglichkeiten. Ziel ist es, Ihnen einen einfachen Einstieg in die Nutzung von Chatbots zu geben – probieren Sie es aus und erleben Sie ihr Potenzial selbst.

    • Kompetenzraster

    • Planung von Unterricht in Phasen

      Planung von Unterricht in Phasen

    • Unterrichtseinstiege

      • Alltagsbezug: Ein Bildimpuls (Pizza, Sportergebnisse, Maßband), aus dem eine mathematische Fragestellung entsteht.

      Beispiel-Prompt:
      • Erstelle einen mathematischen Bildimpuls mit Alltagsbezug für den Stundeneinstieg in Klasse [ZAHL EINFÜGEN]. Thema: [z. B. Prozentrechnung / Proportionen / Geometrie / Flächenberechnung]
        Ich brauche:

      • Ein konkretes Alltagsobjekt als visuellen Ausgangspunkt (z. B. Pizzakarton, Handybildschirm, Sportstatistik)

      • 3-4 aufeinander aufbauende Leitfragen, die von einfach zu komplex führen

      • Eine überraschende mathematische Erkenntnis, die sich daraus ergibt

      • Tipps zur Visualisierung (Tafel, Beamer oder real mitbringen?)

      Dauer: maximal 10 Minuten

      Ziel: Neugier wecken und zum Thema hinführen, ohne direkt die Lösung zu verraten. Format: Kompakte Beschreibung mit direkten Formulierungen für die Schüler:innen

      • Kurzgeschichte oder Rätsel: „Jemand hat eine Schatzkarte mit Brüchen darauf gefunden – wie kann man das verstehen?“

      • Bewegungsaufgabe: Schülerinnen und Schüler stellen sich auf einem „lebendigen Zahlenstrahl“ im Klassenraum an die richtige Stelle.

      Beispiel-Prompt:

      Erstelle eine 10-minütige Bewegungsaufgabe "Lebendiger Zahlenstrahl" für Mathematik, Klasse [ZAHL EINFÜGEN]. Thema: [z. B. Bruchrechnung / Dezimalzahlen / Negative Zahlen] Ich brauche: - Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Durchführung - 10-15 Zahlenkarten zum Ausdrucken (passend zum Thema) - Wo im Raum markiere ich Start und Ende des Zahlenstrahls? - 2-3 Varianten zur Steigerung des Schwierigkeitsgrads Format: Sofort umsetzbar, keine Vorbereitung außer Karten ausdrucken

      • Mathematischer Witz oder Meme: Humor erzeugt sofort Aufmerksamkeit.
      • Bruch-Bingo (s. oben): Brüche erkennen und schnell markieren.

      • Zahlenstrahl-Sprint: Zwei Teams treten gegeneinander an – wer schneller den richtigen Bruch am Zahlenstrahl markiert, bekommt Punkte.

      • Memory: Paare finden zwischen Brüchen und ihren Darstellungen am Zahlenstrahl.

      • „Wer bin ich?“: Eine Schülerin/ein Schüler hat einen Bruch an der Stirn, die anderen geben Tipps in Form von Aufgaben („Dein Nenner ist größer als 5…“).

      • Differenzierte Aufgabenwahl: Schülerinnen und Schüler wählen selbst zwischen leicht, mittel, schwer.

      • Lernzirkel/Stationenarbeit: Jede Station deckt ein Teilziel ab, die Reihenfolge können die Lernenden selbst bestimmen.

      • Hilfekarten statt direkter Lehrerhilfe (Schritt-für-Schritt-Tipps).

      • Peer-Teaching: Schülerinnen und Schüler erklären Lösungen gegenseitig.

      • Reflexionstagebuch: Am Ende jeder Stunde kurz notieren, was sie gelernt haben und wo sie unsicher sind.

    • Erarbeitung

      • Input-Vortrag mit Beispielen
        Lehrkraft erklärt einen neuen Inhalt, illustriert mit Tafelbild, Folie oder Experiment.
        → Gut, wenn eine klare Struktur vermittelt werden soll.

      • Think-Aloud-Methode
        Lehrkraft löst eine Aufgabe laut denkend vor.
        → Schülerinnen und Schüler sehen Strategien, nicht nur Ergebnisse.

      Beispiel-Prompt:
      Erstelle einen strukturierten Input-Vortrag für [Fach] in Klasse [ZAHL EINFÜGEN]. Thema: [z. B. Satzglieder / Photosynthese / Industrielle Revolution / Quadratische Funktionen] 
      Ich brauche:  

      • Einen kompakten Erklärtext (max. 5 Minuten Sprechzeit)
      • 2-3 anschauliche Beispiele, die das Konzept verdeutlichen
      • Vorschlag für ein passendes Tafelbild 

      Dauer: 5-7 Minuten
      Ziel: Klare Struktur vermitteln, die als Basis für die weitere Erarbeitung dient Sprachstil: Verständlich, aber fachlich korrekt – keine unnötigen Fremdwörter Format: Sprechtext für mich + Visualisierungsvorschlag Tafelbild

      • Partnerarbeit / Kleingruppenarbeit
        Schülerinnen und Schüler bearbeiten Aufgaben gemeinsam, vergleichen Lösungswege.
        → Fördert Kommunikation und Eigenständigkeit.

      • Stationenlernen / Lernzirkel
        Mehrere Aufgaben-Stationen zu Teilthemen, die Schülerinnen und Schüler im eigenen Tempo durchlaufen.
        → Besonders geeignet für Differenzierung.

      • Gruppenpuzzle (Jigsaw-Methode)
        Jede Gruppe bearbeitet ein Teilthema und bringt das Wissen später ins Plenum ein.
        → Ideal für komplexe Themen und kooperatives Lernen.

      Beispiel-Prompt:
      Erstelle eine strukturierte Partnerarbeit für [Fach] in Klasse [ZAHL EINFÜGEN]. Thema: [z. B. Gedichtanalyse / Versuchsauswertung / Textaufgaben / Quellenvergleich] 

      • Eine konkrete Aufgabenstellung (2-3 Arbeitsaufträge)
      • Arbeitsblatt zum Ausdrucken (max. 1 Seite)
      • Rollenkarten: Wer macht was? (z. B. "Person A erklärt, Person B notiert") 

      Zeitplan:
      Wie lange für welchen Schritt? (Gesamtdauer: 15-20 Minuten)

      Differenzierung:
      Eine Zusatzaufgabe für schnelle Paare Sozialform: 2er- oder 3er-Gruppen

      Ziel:
      Kommunikation fördern, Lösungswege vergleichen, Eigenständigkeit stärken

      Format:
      Sofort einsetzbar, mit klaren Anweisungen für Schülerinnen und Schüler

      • Arbeitsblätter mit gestuften Hilfen
        Schülerinnen und Schüler wählen ihr Niveau (leicht, mittel, schwer).
        → Fördert Selbststeuerung und differenzierte Förderung.

      • Forscherauftrag / Entdeckendes Lernen
        Schülerinnen und Schüler entdecken Regeln oder Gesetzmäßigkeiten selbst (z. B. durch Material, Experimente, digitale Simulationen).
        → Hohe Motivation, nachhaltiges Lernen.

      • Lerntagebuch / Portfolio
        Schülerinnen und Schüler dokumentieren ihre Lösungswege, reflektieren Schwierigkeiten und Erfolge.
        → Stärkt Metakognition.

      • Interaktive Quizzes (Kahoot, H5P, Quizizz)
        Spielerischer Wissenserwerb, sofortiges Feedback.

      • Digitale Lernkarten / Mindmaps
        Visualisierung und Wiederholung zentraler Begriffe.

      • Erklärvideo erstellen
        Schülerinnen und Schüler produzieren ein kurzes Video zu einem Thema.
        → Vertieftes Verständnis durch „Lernen durch Lehren“.

      • Rollenspiel / Simulation
        Schülerinnen und Schüler schlüpfen in Rollen (z. B. historische Figuren, Debattierende).

      • Planspiele
        Längere Simulation komplexer Entscheidungsprozesse (z. B. Politik, Wirtschaft, Ökologie).

      • Kunst- oder Projektaufträge
        Gestaltung von Plakaten, Comics oder Szenen → Lerninhalte kreativ aufarbeiten.

    • Sicherung

      • Situation: Nach einer Biologiestunde zum Thema Fotosynthese lässt die Lehrkraft ChatGPT ein 3-Fragen-Quiz erstellen.

      • KI-Nutzen: Schülerinnen und Schüler beantworten die Fragen im Plenum oder digital (Kahoot/Forms).

      • Effekt: Sofortiges Feedback, spielerische Sicherung.

      Beispiel-Prompt:

      Erstelle ein kurzes Wiederholungs-Quiz für [Fach] in Klasse [ZAHL EINFÜGEN].
      Thema der Stunde: [z. B. Fotosynthese / Satzglieder / Dreisatz / Weimarer Republik]


      3-5 Multiple-Choice-Fragen
      Pro Frage:
      - Eine klare Fragestellung
      - 4 Antwortmöglichkeiten (1 richtig, 3 plausibel falsch)
      - Kurze Erklärung zur richtigen Antwort (für mich als Lehrkraft)

      Fragenmix:
      1-2 Fragen zu Faktenwissen ("Was ist...?")
      1-2 Fragen zu Verständnis/Anwendung ("Warum...?" / "Was passiert, wenn...?")
      1 knifflige Bonusfrage

      Dauer: 5-8 Minuten
      Ziel: Kernwissen spielerisch sichern, sofortiges Feedback geben
      Zusatz: Eine humorvolle falsche Antwort einbauen

      • Situation: In Physik notieren Schüler:innen Fachbegriffe, die noch unklar sind.

      • KI-Nutzen: ChatGPT erklärt die Begriffe in einfacher Sprache oder mit Alltagsbeispielen.

      • Effekt: Verständnislücken werden direkt am Ende geschlossen.

      • Situation: In Ethik sollen die Schülerinnen und Schüler Argumente zu „Chancen und Risiken von KI“ sichern.

      • KI-Nutzen: Aus den genannten Punkten erstellt die KI eine Mindmap.

      • Effekt: Die Klasse sieht auf einen Blick Zusammenhänge und Schwerpunkte.
      • Situation: In Deutsch schreiben die Schülerinnen und Schüler eine kurze Inhaltsangabe.

      • KI-Nutzen: ChatGPT erstellt ebenfalls eine Inhaltsangabe.

      • Effekt: Die Schülerinnen und Schüler erkennen Stärken und Schwächen ihrer eigenen Texte im Vergleich.

    • Quellenkritisches Arbeiten: mit KI und zu KI

      Leitfragen für den Einsatz von KI in der Sek 1

       

      Leitfragen für den Einsatz von KI in der Sek 2

       

      So wird die Nutzung von KI im Methodenteil einer Arbeit oder in einer Fußnote ausgewiesen:
      „Teile dieser Arbeit (z. B. Formulierungsvorschläge, Strukturideen) wurden mit Hilfe von ChatGPT (Version XX, OpenAI, 2025) erstellt und anschließend eigenständig überprüft und überarbeitet.“
      Tipps:

      • KI wird nicht als „Autor“ behandelt, sondern als Werkzeug.

      • Bei wörtlichen Übernahmen: Zitat mit Quellenangabe (wie bei anderen Quellen auch).

      • Bei Unterstützung (Gliederung, Ideen): im Methodenteil oder in einer Fußnote erwähnen.

      Der Experte für digitalen Unterricht Philpp Wampfler hat folgende Hinweise zum Quellennachweis für Arbeiten, die mit erstellt wurden erstellt:

      Download

      Mit KI können natürlich in allen Mediengenres schnell und in großer Zahl auch Fake News erstellt werden. Auch sittlich anstößige oder geschmacklose KI-Inszenierungen können so in die Öffentlichkeit gelangen und das mediale Gedächtnis von Menschen prägen.

      Folgende Gefahren müssen immer wieder bewusst gemacht werden:

      • Bildmanipulationen / Deepfakes
        KI-generierte Bilder, die angeblich historische Szenen zeigen (z. B. „Fotos“ von Personen, die es so nie gab). Gefahr: Täuschend echt wirkende „Beweise“ können Geschichtsfälschung stützen.

      • Falsch zugeordnete Zitate
        KI-generierte Texte mit „Zitaten“ von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen oder Politikerinnen und Politikern, die nie gefallen sind.
        Beispiel: Eine KI könnte einem Holocaust-Überlebenden Sätze zuschreiben, die seine Erinnerungen verfälschen.

      • Leugnungs- oder Relativierungstexte
        KI erstellt scheinbar „wissenschaftliche Analysen“, die Zahlen, Orte oder Zusammenhänge verfälschen (z. B. Opferzahlen herunterspielen).
        Gefahr: Durch die seriöse Sprache wirkt die Fälschung glaubwürdiger.

      • Gefälschte Dokumente
        KI erzeugt angeblich „historische Akten“ oder „Briefe“, die belegen sollen, dass Ereignisse erfunden oder übertrieben seien. Diese können in Verschwörungsnarrativen eingesetzt werden.

      • Manipulative Videos / Audio-Deepfakes
        Nachgestellte Reden oder Interviews von Politikerinnen und Politikern oder Historikerinnen und Historikern, die es nie gegeben hat. Besonders gefährlich durch hohe Authentizität.

      Achtung Fake!
      Dieses Bild wurde mit “stable diffusion” erstellt. Bei diesem Tool existieren keine Kontrollen oder aktive Filter, sodass alles erstellt werden kann und sei es auch moralisch verwerflich, diffamierend oder gelogen. Es sei darauf hingewiesen, dass die Verbreitung solchen Bildmaterials strafbar sein kann.

      Fake-Bild

      Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier:

       

    • Planung von Vertretungsunterricht

      Prompts zur Gestaltung von Vertretungsstunden können sich zum Beispiel auf folgende Bereiche beziehen:

      Beispiel-Prompts:

      Beispiel-Prompt:

      Erstelle für eine [Klassenstufe] an einem [Schulform, z. B. Gymnasium/Realschule in Niedersachsen] fünf Diskussionsfragen zum Thema [z. B. aktuelles Thema wie etwa soziale Medien, Klimawandel, KI]. Die Vertretung findet im Fach [Fach] statt. Die Fragen sollen für 15 Minuten Gespräch in Kleingruppen geeignet sein. [Weiterer Kontext: z. B. Die Klasse ist leistungsstark/heterogen, es ist die 6. Stunde].

      Beispiel-Prompt:

      Erstelle für Schüler:innen der [Klassenstufe] einer [Schulform] einen Schreibimpuls für eine Kurzgeschichte. Kontext: Vertretungsstunde im Fach [Fach, z. B. Deutsch/Englisch]. Die Kurzgeschichte soll in [Ort/Zeit] spielen und mindestens eine überraschende Wendung enthalten. Gib auch 3 Leitfragen zur Reflexion. [Zusatzinfo: z. B. Die Klasse hat bereits Erfahrung mit kreativem Schreiben].

      Beispiel-Prompt:

      Erstelle für Schüler:innen der [Klassenstufe] an einer [Schulform] fünf Logik- oder Denksportaufgaben, die in 20 Minuten lösbar sind. Die Vertretung ersetzt den [Fach]-Unterricht. [Kontext: z. B. Es ist Freitag, letzte Stunde, die Klasse ist müde]. Gib am Ende die Lösungen an.

      Beispiel-Prompt:

      Entwickle ein Quiz mit 10 Fragen (Multiple Choice) zum Thema [XY] für die [Klassenstufe] einer [Schulform]. Das Quiz wird in einer Vertretungsstunde im Fach [Fach] eingesetzt. [Weitere Infos: z. B. Die Klasse hat das Thema bereits behandelt/noch nicht behandelt]. Jede Frage soll 4 Antwortmöglichkeiten enthalten, am Ende folgt eine Lösungstabelle.

      Beispiel-Prompt:

      Formuliere eine Gruppenaufgabe für 30 Minuten zum Thema [XY] für eine [Klassenstufe] an einem/einer [Schulform]. Die Vertretung findet im Fachraum/Klassenraum für [Fach] statt. [Kontext: z. B. Gruppengröße 4-5 Personen, digitale Endgeräte verfügbar/nicht verfügbar]. Gib den Schüler:innen einen klaren Arbeitsauftrag, Rollenverteilung und eine kurze Präsentationsaufgabe.

      Beispiel-Prompt:

      Entwickle 5 Reflexionsfragen für Schüler:innen der [Klassenstufe] einer [Schulform] zu ihrem Lernalltag. Kontext: Vertretungsstunde im Fach [Fach], [z. B. kurz vor den Ferien/nach einer Klassenarbeit/am Schuljahresanfang]. Ziel ist, dass sie über Stärken, Schwierigkeiten und Ziele nachdenken.